Die A.P.I. Stiftung verfolgt eine Doppelstrategie:
Zum einen unterstützt sie benachteiligte Kinder und Jugendliche und das zu einem möglichst frühen Zeitpunkt. Was diesen Förderbereich anbelangt, versteht sich die A.P.I. Stiftung als Förderstiftung, die sich vor allem für das Capacity Building der geförderten Organisationen einsetzt. Die A.P.I. Stiftung will Organisationen in die Lage versetzen, starke, gesunde Strukturen aufzubauen. Dabei ist es der Stiftung besonders wichtig, sich nicht unersetzlich zu machen: idealer Weise hat die geförderte Organisation nach einigen Jahren der Zusammenarbeit die notwendigen Kapazitäten aufgebaut, um ohne die Unterstützung der A.P.I. Stiftung weiterzuarbeiten.
Bei der „Partnerwahl“ konzentriert sich die A.P.I. Stiftung darauf kleine, feine Organisationen, insbesondere in Ostdeutschland, zu identifizieren, denen sie bei einem entscheidenden Wachstumssprung helfen kann, etwa indem sie die Replizierung eines erfolgreichen Konzepts fördert und stellt ihnen nicht nur finanzielle Mittel bereit, sondern mobilisiert auch Wissen und Kontakte.
Zum anderen will die A.P.I. Stiftung Jugendliche und jugendliche Erwachsene aus Unternehmer- und Stifterfamilien für ein eigenes philanthropisches Engagement motivieren und investiert in die Ausbildung des stifterischen Nachwuchses, der sog. Next Generation. In diesem Förderbereich legt die A.P.I. Stiftung auch eigene Projekte auf bzw. konzipiert Projekte in Kooperation mit Partnern. Die A.P.I. Stiftung engagiert sich für dieses Thema, weil es ihr wichtig ist, gemeinnütziges Engagement und nachhaltige Wirkung zusammenzubringen.
- intensive Unterstützung weniger ausgewählter Organisationen,
- Fokus auf Modellprojekte, die das Potential haben, in die Breite zu wirken und nicht auf zeitlich und räumlich abgeschlossene Einzelprojekte,
- Bereitschaft zu experimentieren und auszuprobieren,
- Engagement über das Finanzielle hinaus, insbesondere in Form von Ansprache und Einbindung des Netzwerks der Stiftung, z.B. Unternehmerfamilien und andere Stifter.
- spezieller Fokus auf den Osten Deutschlands.
- Region: Fokus auf den Osten Deutschlands - in der westdeutschen Stiftungslandschaft unter den kleineren Stiftungen immer noch eine Ausnahme, obwohl dort die sozialen Probleme drängen.
- Thema: Frühe Hilfen für Kinder in einem sozial benachteiligten Umfeld als Erfolg versprechender Ansatz, die allseits diskutierte Kinderarmut in Deutschland zu bekämpfen und Chancengerechtigkeit für alle Kinder zu ermöglichen.
- Methode: Kapazitätsaufbau von gemeinnützigen Organisationen als einer der zentralen Hebel für einen effektiven Beitrag zum gesellschaftlichen Wohlergehen.
- Zielgruppe: Komplementäre Ergänzung der direkten Hilfe für benachteiligte Kinder und Jugendliche durch die Förderung des stifterischen Nachwuchses.